Geschichte des Klepperns in Radolfzell

Zwischenkriegszeit

Das traditionelle Kleppern an Fasnacht, mit zwei Holzbrettchen, war nach dem 1. Weltkrieg (1914-18) kaum noch gepflegt worden. Anfang der 1920er Jahre hat der 1875 gegründete Turnverein dies neu eingeführt und organisiert.
Damals wurden hauptsächlich die Schüler und Jugendturner im Chor zusammengefaßt und gemeinsam das erste mal das Kleppern geübt.
Um das Interesse zu steigern, ließ der Turnverein einen Meister im Kleppern ermitteln. Daraus entstand 1930 der Klepperlekönig. Die Utensilien, wie Krone, Zepter, Stab usw. wurden vom Turnverein entworfen und angefertigt.
Im Laufe der Jahre wurde das Kleppern im Turnverein weiter entwickelt und gepflegt, so daß das Königskleppern an der Fasnacht zum Begriff wurde.

Nachkriegszeit

Im 2. Weltkrieg (1939-45) und der nachfolgenden Besatzungszeit war die Fastnacht auf dem Tiefstand gekommen. Bei der Neugründung des Turnvereins Radolfzell im Jahre 1950 wurde auch die Fasnachtstradition wieder aufgenommen. Erstmalig nach dem Krieg wurde 1950 der Hemdglonkerzug mit Königskleppern wieder durchgeführt. Es mußte mit fast allem neu begonnen werden, da die Jugendlichen nicht kleppern konnten.

Klepperart

In Radolfzell werden rhythmische Kompositionen aus Text, Melodie und Klepperleschlägen zusammen ausgeführt.

Weitere Klepperle-Figuren

Klepperle

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